So lief die Ausgabe 2017:

von Ueli Sax

 

DER TURNIERVERLAUF, RUNDE UM RUNDE:

 

 

FINAL: Der Klassiker Ulsrud vs. Edin

Wie zu erwarten, liefern sich die beiden Weltklasseteams ein enges Spiel, das erst mit dem letzten Stein entschieden wird. Dabei setzt sich der Weltmeister von 2013 und 2015, Niklas Edin aus Schweden, gegen den Weltmeister von 2014, Thomas Ulsrud aus Norwegen durch.

 

Halbfinals: Drei alte Bekannte und die anderen Norweger

Niklas Edins schwedisches Team lässt den letzten im Turnier verbliebenen Schweizern, dem Quartett aus Adelboden (Pfister) keine Chance und spiel sich souverän in den Final. Ein schon fast klassischer turnierverlauf für Edins Truppe: Nach durchzogenem Beginn qualifizieren sie sich mit Mühe für den Viertelfinal - und plötzlich sind sie so stilsicher wie eh und je und stehen im Final.

Im Duell der beiden norwegischen Teams von Thomas Ulsrud und Stefan Walstad geht es wesentlich enger zu und her. Schliesslich fällt die Entscheidung erst im Zusatzend, und zwar zugunsten des routinierteren Teams von Ulsrud. (VIDEO)

 

Viertelfinals: 2 Schweden, 2 Norweger und 4 Schweizer

 Beinahe schafft Yannick Schwaller mit einem spektakulären letzten Stein das Husarenstück und zwingt Thomas Ulsruds Norweger ins Zusatzend. Leider nur beinahe: Es reicht um wenige Zentimeter nicht. Das Handicap, das sich die Berner mit drei kassierten Steinen im 7. End einhandelten, vermögen sie nicht wettzumachen. Am Schluss gewinnt Ulsrud mit 6:5 Steinen. Aber das junge Berner Team mit Skip Schwaller und den drei ehemaligen Badener Junioren Brunner, Meier und Käufeler ist ein Versprechen für die Zukunft.

Auch in der Partie zwischen den Schweden von Niklas Edin und Titelverteidiger Genf sorgt ein Dreierhaus für die entscheidende Differenz zugunsten der Skandinavier. Im fünften End glänzt Edin mit einem perfekten letzten Stein und bringt sein Team mit 5:3 in Führung. Zum Schluss gehen Peter de Cruz und seine Leute mit 5:6 als Verlierer vom Eis.

Einziger Schweizer Halbfinalist ist deshalb Adelboden. Im Duell mit Vizeschweizermeister Dübendorf spielen sie während fast der genazen Partie stets einen Hauch genauer und gewinnen schliesslich 6:4 gegen die Zürcher um Felix Attinger.

Der letzte Viertelfinal ist eine klare Angelegenheit: Nach drei Ends führen Stefan Walstads Norweger schon mit 7:0, zwei Ends später geben die Schweden von Kristian Lindström beim Stand von 2:9 auf.

 

RUNDE 5: Die Viertelfinalisten stehen fest

SECTION A

De Cruz und seine Genfer Kollegen sichern sich mit einem Sieg gegen die Holländer (van Dorp) den zweiten Viertelfinalplatz dieser Gruppe. 
Ulsrud (NOR), der bereits qualifiziert war, gewinnt auch sein letztes Gruppenspiel gegen das Zuger Team von Yves Hess.

SECTION B

Die Finnen von Aku Kauste bemühen sich gegen Edin lange erfolgreich. Ein zu kurzer Draw gegen vier Schwedische Steine macht dem Kampf aber im 7. End ein jähes Ende. Edin sichert sich den Gruppensieg und spielt im Viertelfinal gegen Genf /De Cruz).
Bern Zähringer (Schwaller, Meier, Brunner, Käufeler) müssen gegen Gstaad (Stähli) ins Zusatzend, gewinnen das Spiel aber und verdienen sich damit die Viertelfinalteilnahme. Gegner dort werden die Norweger mit Skip Thomas Ulsrud sein. 

SECTION C

Steffen Walstad spart Kraft für den Viertelfinal: Die Norweger, bereits qualifiziert, schlagen im letzten Gruppenspiel Uzwil (Bruggmann) locker mit 7:1 nach nur fünf Ends.
Den anderen Viertelfinalplatz in dieser Gruppe sichert sich Adelboden (Pfister) mit einem deutlichen erfolg über Jiri Snitils Tschechen. Die Berner Oberländer treffen in der nächsten Runde auf Dübendorf (Attinger)

SECTION D

Lindström (SWE) schlägt die Letten von Karlis Smilga in einem engen Spiel hauchdünn. beide kommen so auf eine Round Robin_Bilanz von je zwei Siegen und Niederlagen. Das ist auch bei Alexey Stukalskyi (RUS) so, der nach einem 0:4-Rückstand bei Halbzeit die Spanier von Sergio Vez noch im Zusatzend zu schlagen vermag. Der DSC entscheidet zugunsten von Kristian Lindström und seinen Leuten, die damit im Viertelfinal auf Walstad (NOR) treffen.

 

 

RUNDE 4: Immer noch viele offene Fragen

SECTION A

In der Begegnung zweier Schweizer Spitzenteams setzen sich die WM-Dritten Genf (De Cruz) gegen Zug (Hess) knapp durch.
In der anderen Begegnung geben die Holländer (van Dorp) gegen die Italiener (Retornaz) im letzten End noch aus der Hand und verlieren 8:9. Trotzdem bleiben ihre Chancen auf den Viertelfinal intakt. Sie müssten dafür aber in der letzten Runde sicher Genf schlagen.

SECTION B

Das junge Schweizer Team aus Gstaad mit Skip Stefan Stähli schnuppert gegen Doppelweltmeister Edin lange an der Sensation und führt 6:1. Sechs gestohlene Steine in den letzten drei Ends bringen aber die Schweden entscheidend in Front. 
In einer umstrittenen Partie setzt sich Arkhipov (RUS) gegen Kauste (FIN) durch. Damit ist die Ausgangslage in dieser Gruppe vor der letzten Runde noch völlig offen. Arkhipov, Edin und Bern Zähringer (Schwaller) haben Aussichten, weiterzukommen.

SECTION C

Jiri Snitil (CZE) macht im 6. End gegen Bruggmann (SUI) alles klar: Ein Viererhaus bringt die Entcheidung und macht die letzte Partie gegen Pfister (SUI) zum Direktduell um den Viertelfinal-Einzug. 
Mit Steffen Walstads Team qualifizieren sich in dieser Gruppe auch die 'neuen' Norweger für die Viertelfinals. Sie gewinnen im dritten Spiel zum dritten Mal, diesmal mit Bern Inter (Ellenberger) gegen ein Team, das von diesem Masters ohne Punkt nach Hause reist.

SECTION D

Dübendorf (Attiner), die Schweizer Vizemeister, bleiben in der Gruppenphase ungeschlagen. Sie gewinnen auch ihr viertes Spiel und schlagen dabei die Russen von Alexey Stukalskyi deutlich.
Die Letten um Karlis Smilga schlagen die nach wie vor punktelosen Spanier (Sergio Vez) und wahren sich damit die Chance auf den zweiten Viertelfinalplatz in dieser Gruppe.

 

RUNDE 3: Ulsrud und Attinger im Viertelfinal

SECTION A

Bis ins 7. End können sich die Italiener um Skip Retornaz Hoffnungen auf einen Sieg gegen Ulsrud machen. Dann stehlen die Norweger drei Steine und sorgen damit für die Entscheidung. Die Weltmeister von 2014 sind damit als erstes Team für die Viertelfinals qualifiziert. (VIDEO) 
Im anderen Spiel dieser Gruppe schlagen die Holländer (van Dorp) etwas überraschend Yves Hess und seine Zuger Mitspieler. 

 SECTION B

Ein schlechter Start ins Spiel bringt Team Schwaller einen Rückstand, den es zwar bis zum 5. End wettmachen kann, aber letzlich gewinnt Arkhipov (RUS) doch. Stähli (SUI) unterliegt Kauste (FIN) trotz Aufholjagd knapp.

 SECTION C

Das Team Bern Inter kommt ohne seinen regulären Skip Bangerter weiterhin nicht zu Punkten. Gegen Adelboden (Pfister) setzt es Niederlage Nummer 3 ab. Im Duell zweier ungeschlagener Teams setzen sich die Norweger von Steffen Walstad gegen Jiri Snitils Tschechen im Zusatzend durch.

 SECTION D

Die Attingers aus Dübendorf spielen sich auf direktestem Weg in die Viertelfinals: Gegen Lindström (SWE) kommen sie zum dritten Sieg im dritten Spiel. Eine überraschende Niederlage kassieren die Russen um Alexey Stukalskyi gegen die Letten von Karlis Smilga.

 

RUNDE 2: Nur Schwaller, Ulsrud und Attinger mit zwei Siegen

SECTION A

De Cruz (SUI) gewinnt nach der Niederlage zum Auftakt sein zweites Spiel. Für die unterlegenen Italiener (Retornaz) sieht's nach der zweiten Niederlage schlecht aus für den weiteren Turnierverlauf. Thomas Ulsruds Norweger kommen gegen van Dorp (NED) zum zweiten Sieg. Mit je zwei gestohlenen Steinen in End 5 und 6 machen sie den Sack vorzeitig zu.

 SECTION B

Bern Zähringer (Schwaller) gewinnt mit seinen Badener Teamkollegen auch Spiel 2, diesmal gehen die Finnen mit Skip Aku Kauste (VIDEO)
Nach der Startniederlage gegen Schwaller rehabilitieren sich Edins Schweden gegen Arkhipov (RUS) mit einem deutlichen Sieg und bleiben im Rennen. 

 SECTION C

Adelboden (Pfister) verliert ein äusserst enges Spiel hauchdünn gegen Walstad (NOR). Die Skandinavier gestalten also ihren ersten Einsatz erfolgreich. Im Spiel zweier Erstrunden-Verlierer setzt sich Uzwil (Bruggmann) gegen Bern Inter durch.

 SECTION D

Lindström (SWE) sieht gegen Stukalskiy lange wie der sichere Sieger aus, lässt sich abr in den letzten beiden Ends drei Steine stehlen und verliert 4:5. Die Spanier um Sergio Vez halten gegen Dübendorf (Attinger) erstaunlich gut mit, gehen aber schliesslich doch als Verlierer vom Eis.

 

RUNDE 1: Schwaller, Hess, Pfister und Attinger mit Auftaktsiegen

SECTION A

Die WM-Dritten aus Genf mit Skip Peter De Cruz und die norwegischen Dauerbrenner um Thomas Ulsrud machten es schon zum Turnierbeginn spannend und müssen ins Zusatzend - mit dem besseren Ende für die Norweger. Das andere Schweizer Team dieser Gruppe, Zug mit Skip Yves Hess, lässt gegen die Italiener (Retornaz) nichts anbrennen und siegt sicher. 

 SECTION B

Ein schöner Erfolg für Bern Zähringer: Yannick Schwaller, Romano Meier, Michi Brunner und Marcel Käufeler schlagen die zweifachen Weltmeister aus Schweden um Skip Niklas Edin verdient. Sie spielen präziser und praktisch fehlerlos. Ein gelungener Start für das Team mit den CCBR-Mitgliedern. in der anedern Partie der Gruppe schlägt das russische Team mit Skip Arkhipov Gstaad (Stähli). 

 SECTION C

Die favorisierten Adelbodner (Pfister) setzt sich gegen die Aussenseiter aus Uzwil (Bruggmann) erwartungsgemäss durch. Eine herbe Niederlage setzt es für Bern Inter ab: Nach sechs Ends und 0:9 Steinen stehen die Tschechen mit Skip Jiri Snitil vorzeitig als Sieger fest. 

 SECTION D

In dieser Gruppe setzen sich die Favoriten klar durch und benötigen beide nicht die volle Spieldauer bis zum Sieg: Die Schweden um Skip Kristian Lindström gewinnen gegen die Spanier (Vez) nach sechs,  Dübendorf (Attinger) gegen die Letten (Smigla) sogar schon nach fünf Ends.

 

 

Zurück